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Wir sind kein Menschliche Wesen die Spirituelle Erfahrugen machen,
„WIR SIND SPIRITUELLE WESEN, DIE MENSCHLICHE ERFAHRUNGEN MACHEN“
(Colin C. Tipping)

Echt

„Was ist ECHT“ ?
Fragte das Plüchkaninchen eines Tages.
„Heisst das, dass man innerlich etwas hat das brummt,
und an der Aussenseite einen Schlussel zum Aufziehen?“
„ECHT ist nicht abhängig davon, wie man angefertigt ist
oder aus welchen Materialien“, sagte das lederne Pferd.
„Es ist etwas, was mit dir passiert“.
„Wenn ein Kind dich liebt,
nicht nur mit dir spielen will,
sondern dich über alles lieb hat,
dann kannst du ECHT werden“.
„Tut das weh?“ Fragte das Kaninchen.
„Manchmal schon“, sagte das lederne Pferd
und das sagte immer die Wahrheit.
„Aber wenn man ECHT geworden ist,
ist es egal, ob das weh getan hat.“
„Geschieht das dann auf einmal, wie wenn man auf gezogen wurde,
oder geht das langsam, immer wieder ein bisschen?“
fragte das Kaninchen wieder, ganz neugierig.
„Es passiert nicht auf einmal, man wird es einfach,
es dauert eine ganze Weile“.
„Deswegen geshieht es nicht so oft mit Sachen,
die zerbrechlich sind, oder scharfe Ecken haben,
womit man ganz vorsichtig umgehen soll“.
„Meistens ist es so, wenn man endlich ECHT geworden ist
ist man schon ganz Verschlissen, deine Augen sind raus gefallen,
deine Füllung kommt raus und du bist ganz kahl gekuschelt“.
„Man sieht fürchterlich aus“
„Aber das ist alles egal“.
„So bald man ECHT geworden ist
hat man eine natürliche, innerliche Schönheit“
„Aber nur für Menchen, die das verstehen können“.
Charlie Chaplin schrieb an seinem 70. Geburtstag am 16.04.1959:
Als ich mich selbst zu lieben begann ...
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.
Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“, aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.
Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.
 Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

Mantra
„Ich liebe mich selbst
und aus dieser Liebe heraus
erschaffe ich mich und meine Welt so
wie ich sein will und wie meine Welt sein soll."
Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn: "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
Louise Hay: Glück und Weisheid, Begegnungen mit der inneren Stimme auf 64 karten
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